3,2 Milllionen für Klimt-NFT-Schnipsel

„Der Kuss“ als NFT-Mosaik – gedropt am Valtentinstag 2022 ©  Ouriel Morgensztern / Belvedere, Wien

Muss man nicht verstehen. Das Gemälde „Der Kuss“ wurde hochaufgelöst fotografiert, gerastert und in 100 x 100 Einzelteile zerlegt, also 10.000 NFT. Jeder Schnipsel kostet 1.850 Euro macht in Summe 18,5 Mio. Euro – sollten alle Quadrate verkauft werden.

3,2 Mio. Euro wurden bereits überwiesen und dementsprechend erfreut ist Belvedere-Managerin Stella Rollig. Das ließ sie in einer aktuellen Presseaussendung wissen. Hier kommt Geld aus einer Ecke, das willkommen ist in Zeiten der Pandemie und begrenzten Ticket-Verkaufsmöglichkeiten. Was die 1730 stolzen Besitzer der quadratischen Ausschnitte anstellen, bleibt ihnen selbst überlassen.

Wie sieht das mit den Verwertungsmöglichkeiten aus?

Das Bild von Klimt bleibt rechtlich natürlich beim Belvedere, bzw. bei der Bildrecht GmbH, das ist die Gesellschaft für die bildrechtliche Vermarktung österreichischer Kunstwerke. Grundsätzlich bleibt das Copyright immer beim Künstler, Fotografen, beim Eigentümer und ja, man kann erwähnen, dass man ein kleines Quadrat von dem Klimtbild als NFT besitzt. Es nützt einem für die weitere Verwendung bzw. Verwertung ziemlich genau gar nichts.

Das Belvedere bietet auch für NFT-Neulinge hier eine einfache Anleitung wie man an das begehrte NFT kommt. Dieses NFT wird zufällig ausgewählt, möge jeder ein schönes Quadrat ergattern. Falls es einem nicht gefällt kann man es ev. auf opensea tauschen. Dort tauchen bereits die ersten Stücke auf, das günstigste für 0,25 ETH, Tageskurs heute 14. 2. 22: 735 USD. Das teuerste wird bereits für 500 ETH angeboten (1,47 Mio. USD).

<jg>